Projekt Management

Das Projekt Management lehnt sich sehr eng an das Interim Management an. Wir verstehen es als einen Baustein des Interim Managements. Das Projektziel beschreibt den Auftrag und der Manager entscheidet in seinem Befugnisrahmen über die notwendigen Aktivitäten. Er trägt allein oder mit weiteren Managern die Verantwortung für den Projekterfolg. Projekte können dabei mit sehr kleinen Mitarbeiterstäben – oder mit mehreren tausend – Mitarbeitern umgesetzt werden. Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zum Interim Management ist, dass der Interim Manager über disziplinarische Verantwortung bei seinen Mitarbeitern verfügt. Dies ist im Projektmanagement oft nicht der Fall. Klassische Projektmanagementaufgaben sind: Produkteinführungen, IT-Systemeinführungen, Betriebsumstellungen, Bauprojekte etc.
Vakanzüberbrückung

Freie Stellen entstehen in Unternehmen manchmal über Nacht und aus den unterschiedlichsten Gründen. Die schnelle Neubesetzung der vakanten Führungsposition bekommt dabei rasch eine hohe Priorität. Interim Manager können mit ihrem Fachwissen diese Positionen schnell ausfüllen und begonnene Projekte nach Maßgabe des Auftraggebers beenden. Oft geht es darum, das operative Geschäft weiterzuführen und Ansprechpartner für Kollegen und Mitarbeiter zu sein. Der Interim Manager ist zeitnah verfügbar und kann bis zur Neubesetzung der vakanten Position erfolgreiche Arbeit leisten. Beispiele sind: Langzeiterkrankung, Tod, Kündigung.
Sanierung

Unternehmen können jederzeit in kritische Situationen kommen. In diesen Phasen kommt es darauf an, Führungskräfte zu haben, die bereit sind, schwierige Entscheidungen schnell und rational zu treffen. In vielen Fällen kommt es dabei besonders auf Unabhängigkeit und auf emotionale Ungebundenheit an, um das Unternehmen vor weiteren Schäden zu bewahren. Interim Manager bringen hier das nötige ökonomische Wissen und den nötigen Abstand mit, um die rettenden Entscheidungen treffen zu können. Beispiele sind: Marktveränderungen, Produktionsumstellungen, Kapazitätsverschiebungen.
Change Management

Unternehmerische Veränderungsprozesse sind ständig erforderlich. Manchmal in homöopathischen Dosen und manchmal in kataklystischen Ausmaßen. Immer jedoch mit dem Ziel, das Unternehmen und seine Mitarbeiter in eine erfolgreichere Zukunft zu führen. Hier kommt es insbesondere darauf an, die bestehenden Unternehmensbereiche in deren etablierten Prozessen von „außen zu beleuchten“. Der Interim Manager ist hier der Antriebsmotor für einen Veränderungsprozess, der nach vorher festgelegten Regeln gestaltet wird. Er initiiert und kontrolliert den Veränderungsprozess und greift, wenn nötig, korrigierend ein. Beispiele sind: Betriebliche Neuordnung, Marktveränderungen, Konsolidierungen.